Informationsquellen und die Fernleihe

Hallo liebe Leser,

für meinen zweiten Beitrag für meinen Kurs Informationskompetenz habe ich ebenfalls wieder drei Leitfragen bekommen, die ich mit diesem Eintrag behandeln möchte. Hauptthema in der dritten Woche des Kurses waren die Suche nach geigneter Literatur generell und auch speziell in den Datenbanken der Bibliothek der TUM bzw. in Katalogen von Bibliotheken in ganz Deutschland. Das ist in sofern interessant, da man Bücher auch per Fernleihe an die eigene Bibliothek bestellen kann, was allerdings nur geht, sofern das Buch nicht vorhanden ist und die Bibliothek, welche das Buch besitzt, eine Fernleihe genehmigt. Bei sehr alten und damit auch wertvollen Büchern ist eine Fernleihe unter umständen dann nicht möglich.

1) meine Informationsquellen

Ich bin Informatik Student und damit arbeite ich sehr viel jeden Tag am PC oder Laptop. Da liegt es dann auch nahe, das ich entsprechend viel Informationen über das tägliche Geschehen aus dem Internet beziehe, da es einfach das für mich am schnellsten zugängliche Medium ist. Zu meinen Start-Tabs im Firefox Browser zählen unter anderem www.zeit.de um mich über Geschehnisse in aller Welt auf dem Laufenden zu halten. Was sich im IT Bereich erreignet erfahre ich durch www.heise.de und durch www.golem.de, wobei ich sagen muss, das heise nicht nur technische IT Themen anspricht. Auch Gesellschaftspolitische Themen mit Bezug zur IT werden behandelt.

Für mein Studium verwende ich verstärkt das Internet um Informationen zu Themen aus Vorlesungen zu finden. Wenn ich schnell etwas wissen muss, und nicht erst von zuhause in die Uni fahren möchte um die Bibliothek zu konsultieren, greife ich auch mal auf die Wikipedia zurück.

Für mein letztes Seminar habe ich festgestellt, das sich Google Scholar als sehr hilfreich erwiesen hat, wenn es darum geht nach Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Arbeiten zu suchen. Die Suche war – google typisch – mit einigen wenigen Suchbegriffen schnell durchgeführt. Die Selektion von relevanten Treffen aus der Trefferliste hingegen schon aufwendig. Nachdem ich eine hand voll thematisch interessante und brauchbare Paper gefunden hatte, konzentrierte ich mich überwiegend auf die Literaturangabe derer und suchte mir über Google Scholar die entsprechenden Paper heraus.

Besonders praktisch fand ich dem Zusammenhang, das bei den Bereitstellungen der Paper jeweils der BibTex eintrag verfügbar war, was das Einpflegen und Zitieren bei meiner Ausarbeit ungemein vereinfachte.

2) Fernleihe von Büchern

Die Möglichkeit Bücher gar von anderen Bibliotheken auszuleihen habe ich bis jetzt nie genutzt. Zwar habe ich mir für meine Bachelorarbeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg einen zusätzlichen Ausweiß für die Bibliothek der Pädagogischen Hochschule Freiburg machen lassen, da dort zwei für mein Thema relevante Monographien im Bestand waren, andere Literatur fand ich bislang immer in der Lehrbuchsammlung oder entsprechende Paper im Internet.

Ich muss auch dazu sagen, das ich bei solchen Angelegenheiten auch immer sehr skeptisch bin was die anfallenden Kosten betrifft. Die Regelung in Bezug auf Versäumnisgebühr an der Uni Freiburg hat mich da sehr sensibilisiert. Es war immer notwendig die Abgabetermine selbstständig im Auge zu behalten und bei einer Überschreitung gab es sehr rasch eine kostenpflichtige Mahnung.

Erschwerend kam der umständliche Weg die entsprechende Seite via Internet aufzurufen um die Fristen nachzuschauen, was mich nach einigen Mahnungen dazu veranlasst hat, das Ausleihen von Büchern auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Das Vormerken von Büchern war ebenso kostenpflichtig, was ich auch nicht vertretbar fand, wenn ich nur einige Stellen schnell nachschlagen möchte. Das ganze gipfelte dann im zum Teil unverschämten Bibliothekspersonal sei es bei Buchausgabe bzw. Rücknahme oder bei Taschenkontrollen … ich schweife ab.

3) Gateway Bayern und Karlsruher Virtueller Katalog

Muss ich sagen kannte ich zuvor beides nicht. Ich bin mir auch nicht sicher ob eines von beidem für mich von Nutzen sein könnte, da die Informatik ja eine recht junge Wissenschaft ist und die UB der TUM auf diesem Gebiet meiner Ansicht nach auch gut sortiert ist. Besonders interessant finde ich allerdings die Möglichkeit, deutschlandweit aus Bibliotheken Bücher ausleihen zu können, welche dann an die Zweigstelle der TUM gesendet werden, an der ich das Buch ausleihen möchte — und das alles ohne zusätzliche Kosten (naja etwas skeptisch bin ich da schon noch, aber auch neugierig)

In den Tutorials habe ich auch gesehen, das über die Suche in der TUM Bibliothek auch das Gateway Bayern integriert ist und ggf. hinzugeschaltet werden kann. Für den Fall das ich nach spezieller Literatur suche und im Katalog der TUM UB nicht fündig werde, weiß ich nun wenigstens, welche zusätzlichen Optionen ich noch zur verfügung habe.

Damit möchte ich nun auch diese Blogeintrag abschließen. Ich freue mich natürlich über Kommentare und sage “Danke schön” fürs lesen.

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One thought on “Informationsquellen und die Fernleihe

  1. Ich haben Deine ausführlichen Darstellungen aufmerksam gelesen. Ja ich verstehe Deine Abneigung gegen kostenpflichtiges Ausleihen. Darf ich auf die Betriebskosten der Bibliotheken hinweisen? Andrerseits zahlen die Studenten eine beachtlichen Semsertbeitrag von 500 euro. Da sollte allerdings die Bücherausleihe mit drin sein. Wer weiss wo das ganze Geld verwendet wird??

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